Grüner Tee hilft gegen Herzinfarkt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Herz und Blut: Grüner Tee stimuliert die Herztätigkeit ebenso wie die Kreislauftätigkeit des Menschen. Außerdem soll er die Aufnahme von Cholesterol vermindern. Dieses wiederum hat zur Folge, dass das Risiko einer Gefäßverengung verringert wird und dementsprechend das Risiko eines Infarktes herabgesetzt wird. Auch beim Blutdruck macht sich der Genuss positiv bemerkbar. Er wird durch die Inhaltsstoffe des grünen Tees gesenkt. Sogar das Thromboserisiko wird enorm herabgesetzt, weil der Tee die Blutviskosität erhöht. In einer sehr groß angelegten Studie (40530 Teilnehmer Alter: 40-79 Jahre) konnte erstmals in Japan gezeigt werden, dass Grünteetrinker im Durchschnitt 12% länger lebten, als Nicht-Grünteetrinker. Bei Frauen war der Unterschied noch signifikanter: 23%. Hier handelte es sich insbesondere um Herzkreislauferkrankungen. Die Probanden tranken im Schnitt 5 Tassen Grünen Tee.
“Medizin war der Tee zuerst. Getränk wurde er danach.” (Kakuzo Okakura, japanischer Kulturphilosoph, 1862- 1913)
Grüner Tee und der Blutdruck
Zusammen mit dem positiven Einfluß auf die Gefäßwände beeinflußt grüner Tee Stoffe im Blut, die Bluthochdruck verursachen. Regelmäßiger Genuß wirkt regulierend auf den Blutdruck. Schon früher haben Beobachtungen ergeben, dass man den Einfluß dadurch steuern kann, wie lange man den Tee ziehen läßt. Normaler oder niedriger Blutdruck verlangt nach Ziehzeiten von unter oder um eine Minute, während zu hoher Blutdruck am günstigsten reagiert, wenn man den Tee fünf Minuten ziehen läßt, obwohl dann der Geschmack etwas leidet und die anregende Komponente verringert wird.
Was macht die Wirksamkeit des Grünen Tees aus
Dem grünen Tee werden wahrhaft viele medizinische Wirkungen zugesprochen. Allein in einer wissenschaftlichen Arbeit aus Japan wurde beschrieben, dass der grüne Tee 21 Gebrechen heilen kann und gegen 61 Krankheiten vorbeugende Wirkung erzielt. Sicherlich aufgrund seiner Herkunft wird der Tee vorwiegend in China und Japan erforscht. Doch auch hierzulande beschäftigten sich die Forscher mit dem rätselhaften Getränk. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg kamen zu dem Schluss, dass die im Tee enthaltenen Polyphenolen und die Flavonoiden ein breites Wirkungsspektrum besäßen. Forscher des Instituts für Pharmazeutische Biologie schlossen sich dem an. Die Wirkstoffe des grünen Tees sollen das Herzinfarkt- und auch das Arterioskleroserisiko enorm senken. Man sagt auch, dass die Inhaltsstoffe als Krebsprophylaxe dienen können.
Wenn er frisch geerntet ist, enthält er viermal mehr Vitamin C als die Citrusfrüchte und das bleibt mit nur geringen Einbußen auch so, wenn er für den Gebrauch getrocknet wird. Ferner findet man in ihm die Vitamine A, B2, D, K, P, Calcium, Kalium, Phosphorsäure, Magnesium, Kupfer, Zink, Nickel, Carotine und Fluorid. letzteres in höherer Konzentration als in jeder anderen Pflanze. Andere Inhaltsstoffe haben antibakterielle Wirkung, unterdrücken die körpereigene Produktion von Superoxyd oder binden andere schädliche Stoffwechselprodukte und beschleunigen deren Abtransport über die natürlichen Ausscheidungen. Spurenelemente wie Zink und Kalzium sind für uns in Zeiten besonderer Anforderungen wichtig, für Frauen besonders in der Schwangerschaft. Der schonende Zubereitungsprozeß, der nur aus Reinigen und langsamem Trocknen besteht, erhält alle Inhaltsstoffe und schädigt oder verringert sie nicht wie z.B. die Fermentierung, die im schwarzen Tee eigentlich nur die anregenden Stoffe. Für Mikronährstoffe ist Tee eine gute Quelle. Matcha ist für alle gesunden Inhaltsstoffe des Teeblattes eine überragende Quelle, denn die wertbestimmenden Substanzen werden nicht mit den Teeblättern weggeworfen, sondern in feinst vermahlener Form mitgetrunken.
Grüner Tee und Zubereitung
Grüner Tee wird am besten in einer Porzellan- oder Glaskanne zubereitet, die vorher kurz mit kaltem Wasser ausgespült wird. Der Tee sollten nicht mit kochendem Wasser überbrüht werden, da sich sonst Gerbstoffe lösen und Vitamine zerstört werden. Ideal sind ca. 70-80 °C Wassertemperatur, sehr hochwertige japanische Grüntees werden zum Teil auch nur mit einer Wassertemperatur von 60 °C aufgegossen. Am besten bringen Sie Wasser zum Kochen und warten einige Minuten bis dieses abgekühlt ist. Geben Sie dann den Tee hinzu und lassen ihn 1-2 Minuten, milde hochwertige Sorten auch bi zu 4 Minuten ziehen. Manche bevorzugen den 2. Aufguss, der weniger Koffein enthält und milder schmeckt – nehmen Sie die gleichen, abgetropften Blätter und reduzieren Sie dafür die Wassermenge um etwa 1/3.